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Leopold Ludwig Döbler 1801-1864

Wiener Hoftaschenspieler und Zauberprofessor aus einem alten Schwäbisch Gmünder Geschlecht
18 x 25 cm, 448 S., Edition Volker Huber, gebunden

"Bedarfs noch ein Diplom besiegelt? Unmögliches hast du uns vorgespiegelt." Diesen Zweizeiler schrieb der 81-jährige Goethe dem 30-jährigen Leopold Ludwig Döbler ins Stammbuch. Der Magier Döbler zählte zu den großen Stars seiner Epoche. Döblers Vater, der Gmünder Goldschmied Bernhard Debler, war von seiner Heimatstadt in die Kaisermetropole Wien ausgewandert. Die Zauberkünste des blondgelockten Jünglings rissen die Wiener Gesellschaft und alsbald ganz Europa zu Beigeisterungsstürmen hin. Literaten und gekrönte Häupter lagen dem Magier zu Füßen, bejubelten ihn und überhäuften ihn mit Geschenken. Döbler machte auch die optischen Nebelbilder salonfähig und erfand das Phantaskop, mit dem gemalte Glasbildchen laufen lernten. Er gilt damit als Vater des Amateurfilms und als Vorläufer der Kinounternehmer. Werner Debler zeichnet die turbulente Lebensgeschichte dieses Zauberkünstlers und genialen Bastlers nach und deckt die Gründe auf, die Döblers Vater zur Übersiedlung von Schwäbisch Gmünd nach Wien bewegten.

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